Klebetechniken. Die besten Untersuchungen zum Kleben stammen aus dem Flugzeugbau.

Dort wird aber vor allem Aluminium geklebt und das ist schon ein problematisches Metall,weil es oxydiert und sich damit von einem Metall mit Elektronenwolke in eine Keramik mit Ionenbindung ändert.

Wie schon gesagt, beruht kleben normalerweise auf den Nebenvalenzbindungskräften. Diese werden um so stärker, je dichter die ungleichen Stoffe aneinander liegen. Dabei reden wir von Ångström, so was wie Atomradien oder auch 100pm. Um diese Werte zu erreichen, dreht sich beim Kleben alles um Benetzung, Viskosität und Reinigung. Jede Schicht dazwischen stört und verhindert eine gute Klebung. Klassisch gehen die Klebepartner keine chemische Bindung ein. Im bestreben nach höheren Haltekräften wird diese Schwelle auch mal übersprungen. Durch chemische Aktivatoren wird eine chemische Bindung mit der Materialoberfläche erzeugt. Der Rest des Aktivators ist eine länger Molekülkette die chemisch mit dem Klebstoff reagieren kann.  Damit hat man den Angelhaken der nur noch festgebunden werden muss. Damit steht aber auch fest, das die Schichtdicke nur eine Moleküllage dick sein sollte. Den Aktivator schützt man mit einem  Primer, der die eine Lage schützt und den Kontakt herstellt. Meist enthält er verdünnten Klebstoff auf den dann der richtige Kleber kommt.

 

Haken fallen von der Wand, Post-It`s fliegen davon, die neuen Aufkleber im Fenster oder auf dem Auto überleben nicht einmal die erste Sommerbrise?
Hier erfahrt ihr warum das so ist und wie es in Zukunft anders wird! Ich stelle euch die gängigsten Klebe- und Fügetechniken für Industrie- und Heimbedarf vor und erkläre euch sogar warum sie funktionieren (oder eben nicht funktionieren)!

 

Und nebenbei, wenn der Kleber mal wieder trocknen muss, beschäftige ich mich mit Metallbearbeitung, Messerfertigung und Mineralien.

 

Hier gibt es immer was zu tun!