Mineralisation Mammendorf

Mammendorf liegt östlich auf der Flechtlinger Scholle.  Der Steinbruch baut auf basische Vulkanite auf. Die Basischen Laven enthalten viel Gas das in den oberen  Lagen Gasblasen bis 10 cm Durchmesser bildet. Die Hohlräume sind im Nachgang des Vulkanismus durch Grundwasser gefüllt und durch flossen worden. Es kam zu Ausfällungen von Mineralen.

In den oberen Schichten kommt vor allem Calcit vor. In den ersten 10m des Gesteins liegen auch noch Drusen die nur ein dünner Quarzrasen auskleidet. Im Freiraum wachsen dann schöne einzelnen Calzite und etwas Eisencarbonat. Etwas tiefer kommt mehr Quarz vor. Bald schon sind die Drusen komplett gefüllt. Meist mit einer Wechselfolge von Quarz und Calzit, der hier überall mehr oder weniger Mangan enthält. Mal färbt sich der Calzit schon rosa, immer ist er aber UV aktiv und leuchtet unter UVA schön rosa auf.

Sehr frühzeitig ist viel Eisen in der Form von Hämatit eingedrungen. er liegt meist stark rot am Grund der Druse. Ab der zweiten Strosse ist der Hämatit viel dichter und füllt Spalten und ganze Drusen, dann in einem schwarzen feinen blättrigen Aufbau. Solche Hämatitspalten bluten regelrecht aus der Wand. Geschnitten und poliert ergeben die Drusen recht schöne Bilder. Durch die Wachsellagerung mit Calzit sind sie aber keine Achate.

 

 

 

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