Nordisches Messer

An Hand dieses Messer wollte ich das Problem beim Durchbohren des Griffs darstellen.

Für das Durchbohren benötigt man einem extra langen Bohrer.

- Der Bohrer ist 4mm stark, weil der Erle hier 3,2 bis 3,5 mm stark sind. Nach dem Bohren, muß das Bohrloch zu einem Langloch ausgearbeitet werden. Bei kurzen Holzteilen kann ein Fräsbohrer verwendet werden. Natürlich driftet der Bohrer bei Freihand arbeiten immer in Drehrichtung ab. Das Loch wird schräg und die Klinge steckt erst einmal über Eck im Holz.

Zum Ausfeilen musste ich noch einmal eine 4mm Rundfeile für eine Kettensäge kaufen, die gibt es in 4, 4,1, 4,2 mm, sind lang und sehr elastisch. Also Stahl vom feinsten. Obwohl die Zähnung der Feile etwas fein ist, macht sie doch eine gute Arbeit.

Als letzte Rettung, oder auch für das Finishing den Erl erhitzen und das Holz ausbrennen. Heiß eingesetzt wird oft bei japanischen Messern verwendet.

 

So sieht der Griff aus wenn er verklebt ist.

-klassisch wird alles vernietet und durch ein Druckstück am Ende gehalten.

Ich habe zur Zeit keine Druckstücke. Das nieten hat Vorteile, wenn das Holz, wie Olive, stark arbeitet oder wenn jemand drauf hauen will.

 

Haken fallen von der Wand, Post-It`s fliegen davon, die neuen Aufkleber im Fenster oder auf dem Auto überleben nicht einmal die erste Sommerbrise?
Hier erfahrt ihr warum das so ist und wie es in Zukunft anders wird! Ich stelle euch die gängigsten Klebe- und Fügetechniken für Industrie- und Heimbedarf vor und erkläre euch sogar warum sie funktionieren (oder eben nicht funktionieren)!

 

Und nebenbei, wenn der Kleber mal wieder trocknen muss, beschäftige ich mich mit Metallbearbeitung, Messerfertigung und Mineralien.

 

Hier gibt es immer was zu tun!