Zusammengesetzte Griffe

Hier mal was anderes. Wie setzt man ein Stück Holz in einen Griff ein. So was sieht von Außen, wenn es fertig ist, sehr einfach aus. Ist es aber nicht, vor allem wenn man keinen Maschinenpark hat.

Man kann das alles einfach schräg sägen, und die Trennflächen glatt schleifen. Dann zusammenleimen und sich freuen.

 

Wenn man dann aber eine Klinge mit kurzen Erl einsetzen, dann bricht Ihnen der Griff unter Last auseinander.

Richtig sieht das so aus. Man setzt einen Holzdübel als Stütze und Verbinder ein. Zwei Vorteile: die Verbindung ist wesentlich stabiler und kann stärker auf Zug belastet werden.  Vor allem wenn man mehrlagiges Papier und Stoff als Zwischenlage einsetzt, dann kann sich die Klebeverbindung schon mal trennen.  Kleber sollen eigentlich keine dicken Fugen überbrücken.  Schwierig ist es die Winkel richtig einzuhalten. Vor allem in dem Einsatz muß man außermittig ansetzten. Zusätzlich kommt man mit dieser Führung mit einer Spannzange beim Kleben aus. Ohne diese rutschen die Schrägen immer auseinander. Sollte der Erl der Klinge später doch lang genug sein, dann bohrt man das halt alles wieder aus.

Soweit zu der Vorbereitung der Einzelteile. Die nächsten Bilder zeigen die verklebten Griffrohlinge.

Die selben Griffrohlinge etwas nachbearbeitet. Leider hat sich das Exemplar mit dem Schrägschnitt durch die ebenfals schrägen Enden in der Zwinge gedreht. Jetzt ist alle krumm.

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Haken fallen von der Wand, Post-It`s fliegen davon, die neuen Aufkleber im Fenster oder auf dem Auto überleben nicht einmal die erste Sommerbrise?
Hier erfahrt ihr warum das so ist und wie es in Zukunft anders wird! Ich stelle euch die gängigsten Klebe- und Fügetechniken für Industrie- und Heimbedarf vor und erkläre euch sogar warum sie funktionieren (oder eben nicht funktionieren)!

 

Und nebenbei, wenn der Kleber mal wieder trocknen muss, beschäftige ich mich mit Metallbearbeitung, Messerfertigung und Mineralien.

 

Hier gibt es immer was zu tun!